Sonntag, 23. Juli 2017

Lofoten 2.0 - Tag 7-8, Gammen nach Borg

Von der Hütte bei Gammen ging's am Samstag Morgen wieder weiter in Richtung Borg. Unterwegs durch die wundervolle Bergwelt Vestvågøyas hat man Zeit um sich zu besinnen. Dies wird durch hohe Temperaturen und strahlenden Sonnenschein jedoch leicht erschwert. Zur Zeit sehen wir am Himmel kaum Wolken, das Wetter ist fabelhaft bei bis zu 20 Grad! Das erscheint einem hier richtig heiss.
Am späteren Nachmittag war diese Strecke vorbei und wir erreichten Borg, die Haupstadt der Lofoten in der Wikingerzeit. Hier stand das mächtigste Langhaus, das je von Wikingern erbaut wurde und das nun als Museum wieder neu erbaut wurde. Eben jenes Museum wollten wir uns anschauen, zu erst jedoch mussten wir unser Gepäck loswerden und suchten uns daher einen geeigneten Zeltplatz, den wir auf einer Halbinsel im Innerpollen, einem grossen Gewässer mit Anschluss an den Ozean, fanden. Das Wasser hier ist kein Süsswasser, aber auch noch kein richtiges Salzwasser. Früher konnten die Wikinger mit ihren Langbooten bis hier herein fahren.
Heute fährt hier nur noch der Nachbau eines Langbootes, der zum Museum gehört. Von unserem idyllischen Zeltplatz aus liefen wir den Rest des Weges zum Museum. Es war ein interessanter Besuch, auch wenn sich seit dem letzten Jahr nicht viel verändert hatte.
Den Abend und den ganzen Sonntag verbrachten wir entspannt auf unserer Halbinsel mit ein paar Bier, zu Essen und viel Lesen. So konnten sich auch unsere Füsse mal erholen und sich auf die nächste Etappe vorbereiten, die vermutlich aus den steilen Wanderungen zum Kroktinden und zur Kleppstadheia bestehen wird. Das bedeutet, dass wir am Montag Morgen auf die letzte Insel, Austvågøya, wechseln werden (Gimsøya überspringen wir).








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen