Die Zeitumstellung kam uns heute zu Gute. Obwohl wir ausschlafen konnten, waren wir doch beide überzeugt, relativ früh aufgestanden zu sein.
Es war der Tag der Wanderungen. Wer Edinburgh kennt, weiss, mitten in der Stadt befindet sich ein 251 Meter hoher, schottischer Hochland-Hügel. Damit begann die grosse Tour durch die Stadt. Vom Hotel aus ging es, alles zu Fuss natürlich, zum anderen Ende der Stadtkarte, zum Hollyrood-Park. Dieser ist der genannte Hügel!
An sich war es unser Ziel für den heutigen Tag, diese Hügelkuppe mit atemberaubender Aussicht zu erklimmen. Oben angekommen begrüsste uns der alltägliche schottische Wind. Dafür entschädigte uns aber die Aussicht auf‘s Castle, den Firth of Forth und was es sonst noch in und um Edinburgh zu sehen gibt. Ein Rätsel, das sich uns dabei stellte, konnten wir mittlerweile aufdecken: Die komischen Strassen am Hang in der Ferne sind Ganzjahresskipisten!
Nach einer kurzen Pause auf dem zweiten der vielzähligen „Gipfel“ begannen wir mit dem Abstieg und machten uns auf Shoppingtour. Gefunden hat jeder von uns ein Silberschmuckstück in schottischem/keltischem Stil. Der Verkäufer, selber Spanier, empfahl uns gleich noch das Restaurant für‘s Mittagessen und das Ziel für den Nachmittag. So besuchten wir nachmittags das Dean Village, ein Dorf in der Stadt mit „eigener“ Vergangenheit.
Sitzen war selten eine so grosse Wohltat wie jetzt gerade.
Bis bald