Dienstag, 13. Februar 2018

Firenze - Tag 9 & 10

Back to work, äh nein, back to school!
Und schon bricht die zweite Hälfte meines Aufenthaltes in Italien an. Viel Grammatik und Vergangenheitsformen den ganzen Tag lang. Das war echt hart!
Noch viel härter war aber, als ich mich am Nachmittag mit einer Kolumbianerin auf Spanisch unterhalten wollte. Da gibt's kein Spanisch mehr!! Alles zum Italienisch konvertiert.
Nicht verzagen, das kann man wieder aufholen, weil verstehen kann ich's immer noch nach wie vor.
Den ganzen Montag Nachmittag habe ich dann damit verbracht, mir einen Anzug zu suchen. In Firenze ist zwei Mal im Jahr Ausverkauf, einmal Anfang Februar und einmal im Sommer. Das sind die Momente an denen man einkaufen muss. Gegen Ende des Ausverkaufs findet man hier ohne Probleme -70% auf Dinge, die sowieso schon nicht überteuert sind. Und genau so einen Anzug habe ich nach mehreren Stunden gefunden! Ein Foto folgt bald, weil der Anzug zur Zeit noch beim Schneider ist! Er wird nämlich genau auf mich angepasst. Ich freu' mich riesig darauf!
Das war die Mission des Tages und die habe ich erfolgreich gemeistert.
Am nächsten Tag war die Schule viel angenehmer. Das lag vermutlich hauptsächlich an der angeschlagenen Gesundheit von Deborah, unserer Lehrerin. Wie dem auch sei, der Morgen ging vorüber und der Nachmittag brachte viel Laufen und Stehen mit sich. Wir hatten nämlich Tickets für die Uffizi reserviert. Die Uffizi enthält die grösste italienische Gemälde-Sammlung und das merkt man, vor allem in den Füssen.
Trotzdem ist es echt unglaublich, wie sich die Kunst entwickelt hat und wie viel besser die Techniken mit der Zeit wurden.
Ich werde nicht zu jedem der Bilder einen Kommentar schreiben (vor allem weil ich das meiste von dem was ich gelernt habe, nicht behalten konnte). Gesehen haben wir jede Menge Werke, hauptsächlich italienischer Künstler, von denen die meisten irgendwann Mal in den Händen der Medici waren.
Interessant ist, dass das einzige Bild von Michelangelo, das in den Uffizi zu finden ist, eine absolute Besonderheit ist, weil die Figuren darin (Maria, Josef, Jesus) wie für eine Steinskulptur angeordnet sind und auch so gezeichnet wurden. Man kann ja zum Spass raten, welches Gemälde es ist, wenn man es nicht schon kennt.
Am Abend ging's dann endlich mal in eine Enoteca, um ein bisschen Wein aus der Toskana zu probieren.



























Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen