Dienstag, 13. Februar 2018

Firenze - Tag 8

Immer noch müde von Venedig, ging es auch am Sonntag wieder rund!
Diesmal standen Lucca und Viareggio, zwei bekannte Städte in der Toskana auf dem Programm. Lucca ist eine kleine Stadt zwischen Florenz und dem Mittelmeer, eine Stadt die für ihren Einfluss auf die Kunst in früheren Tagen und heute für ihre Gemütlichkeit bekannt ist. Irgendwann muss die Stadt mal eine Art Stützpunkt gewesen sein, weil sie von einer hohen Festungsmauer, die ungefähr 7 Meter breit ist, umgeben wird. Auf dieser Mauer führt heute eine Strasse entlang, die breit genug für alle wenigen Touristen hier ist. Wir haben dann einfach ein Fahrrad gemietet und sind einmal rund um die Stadt gefahren und danach auch in die Stadt hinein. Die Stadt selber besteht ähnlich wie Firenze aus engen, verwinkelten Strassen, die aber hier fast schon leer und einfach angenehm gemütlich sind. Die für uns interessanteste Sehenswürdigkeit in Lucca war ein Turm, der Torre Guinigi, auf dem oben drauf Bäume wachsen! Echt cool und die Aussicht dort ist einfach super!
Nach Lucca ging's wieder mit dem Zug noch einige wenige Minuten weiter nach Viareggio, ans Meer. Das war das erste Mal dass ich mit irgendeinem Zug vor dem Zeitplan angekommen bin und das sogar in Italien!
In Viareggio war unser Ziel eigentlich, den weltberühmten Carnevale zu sehen. Angeschaut haben wir aber alles andere, weil die da Eintritt für den Carnevale verlangen, viel Eintritt. Dafür haben wir stattdessen ein riesiges Gelato (4 Kugeln) mit hausgemachter Waffel für 3.50 Euro gefunden! Da der Carnevale direkt am Meer stattfindet und dort entsprechend alles abgesperrt ist, war es gar nicht so einfach, den Weg ans Meer zu finden, aber wir haben es geschafft!








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