Sonntag, 4. Februar 2018

Firenze - Tag 1

Und mal wieder tut sich was.
Diesmal geht es ganz ungewohnt in den Süden.
Das aber auch nur, weil dort auch Winter herrscht.
Für zwei Wochen werde ich nun in Firenze, Florenz, verweilen und in dieser kurzen Zeit versuchen, möglichst viel Italienisch zu lernen.
Heute Sonntag bin ich am Mittag in Florenz angekommen. Unterwegs lag sogar stellenweise etwas Schnee, da hab' schon blöd geschaut. Ich habe nämlich keine Schneebekleidung dabei...
Nach einer kurzen Verschnaufpause in Mailand kam ich also in Florenz an und machte mich auf den Weg zu meiner Gastmutter Luciana.
Luciana ist eine sehr nette ältere Dame, die alleine lebt und praktisch durchgehend zwei Sprachstudenten bei sich aufnimmt. Neben mir ist auch ein Brasilianer da, den ich aber bisher nicht zu Gesicht bekommen habe.
Nach einer kurzen Unterhaltung (ja auf Italienisch, ja es ging ganz okay) ging es dann auch gleich los mit der Stadterkundung.
Verglichen mit anderen Städten ist Florenz nicht sehr gross. Wenn man aber die Schweiz als Messlatte nutzt, ist Florenz doch eher weitläufig.
Innerhalb dieses Nachmittags konnte ich den berühmten Duomo, den Palazzo vecchio, die Ponte vecchio, den Fluss Arno, das Forte di Belvedere, die Ufficien und jede Menge andere berühmte Gebäude, von denen ich den Namen nicht weiss. Zwischen drin braucht jeder Mal eine Verschnaufpause, also bestellte ich zum ersten Mal einen Espresso auf Italienisch und lernte noch einmal ein bisschen in meinem Buch. Irgendwann später fand ich endlich eine Gelateria, die meinen Ansprüche zu genügen schien. Das Gelato dort gehört wohl zu den besten die ich je gegessen habe, aber laut Luciana darf ich mich auf noch viel mehr gefasst machen, wenn sie mir die "richtigen" zeigt.
Abendessen (Lasagne, Hühnchen, Salat und Tiramisu) gab es dann wieder bei Luciana und sie legt grossen Wert auf Pünktlichkeit beim Essen.
Morgen Früh geht es dann los, ab in die Schule! Beginnen wird das Ganze mit einem Sprachtest, damit ich in die passende Klasse geschickt werden kann, mal schauen wie die mich so einsetzen.
Soviel zu mir, bis bald.
















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