Montag, 11. Mai 2015

Wir spielen Europareise Tag 6 & 7: Wien bis nach Hause

Der gefasste Plan war einfach und gross: Anschauen, was das Zeug hält! Naja, es war einer dieser Tage, an denen der Plan den Kontakt mit der Realität nicht übersteht.
Morgens früh aufstehen und frühstücken hat schon nicht funktioniert. In unserem Hostel lebt ein junger, amerikanischer Student, Axel, der Wien mittlerweile schon ziemlich gut kennt. Statt zu einem Frühstück, führte er uns zum Naschmarkt wo wir eine „Gemischte Platte“ von Spezialitäten geniessen durften. Hierbei handelt es sich um beste österreichische Spezialitäten, wie Speck oder Schinken, aber auch verschiedene Käsesorten. Das Lokal war nicht mehr als die kleinste aber vollste Theke die wir jemals gesehen hatten. Draussen zwei Tische und das war‘s. Ganz versteckt, klein und schnuckelig, aber so etwas hat man noch nicht gegessen! Das ganze natürlich begleitet von typisch österreichischem „Grünen Veltliner“. Kann man wirklich empfehlen, muss einem aber gezeigt werden, damit‘s ein Geheimtipp bleibt.
Da Axel eine gute „Rooftop“-Bar in der Nähe kannte, war auch der nächste Schritt (das Hundertwasserhaus) hinfällig. Tatsächlich trafen wir eine sehr gemütliche Lounge mit Blick über Wien in Richtung Donauinsel und Rathaus an. Dort gab‘s erstmal nach so viel Anstrengung ein Bier. Danach war eigentlich der Zeitpunkt zum Gehen gekommen, da wenigstens der Zentralfriedhof noch auf der Route stehen sollte. Naja, Monkey 47 Gin aus dem Schwarzwald in Form von Gin Tonic kann man sich fast nicht entgehen lassen.
Gut, danach war aber Schluss mit dem Ganzen und die touristische Seite sollte doch noch etwas gepflegt werden. Also machten wir uns via Uni, Rathaus und Hofburg auf den Weg zu einem Strudel-Kaffee. Strudel gegessen und wieder weiter in Richtung Bar. Da Axel noch keinen Weg aus dem amerikanisch-europäischen Bankwirrwarr gefunden hat, holt er häufig mit der Kreditkarte Geld. Dies ist jedoch beinahe nur dieser einen Bar möglich. Nach dem Geld holen blieben wir dann gerade für den Rest des Abends, da es uns gut gefiel.
Der folgende Morgen war ein wenig schwieriger zu bewältigen als die vorhergehenden. Nach dem Frühstück gab‘s doch noch ein wenig Sightseeing: Hundertwasserhaus und Schloss Belvedere, ein wenig Donau und ein letztes Mal die teuren Boutiquen zwischen Hofburg und Stephansdom. Natürlich erklommen wir den Südturm vom Stephansdom als letzte Herausforderung. Die Kirche in Prag hat sich mehr gelohnt...

Dann war‘s auch schon Zeit zum Gehen. Jetzt liegen wir im Nachtzug nach Zürich, klaustrophobisch sollte man hier nicht sein!


PS: Sendepause bis mindestens Donnerstag (14.05.2015) Abend.









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen