Freitag, 22. Mai 2015

Wir spielen Europareise Tag 14 & 15: Berlin-Amsterdam

Berlin ist super!
Man kann sich in dieser Stadt so schnell und ohne Probleme zu Hause fühlen kannst, dass in dir sich sogar der Drang, einen Haushalt zu führen breit macht: Wäsche wird gewaschen, Rucksack wird aufräumen, Zimmer wird in Ordnung gebracht; Dinge, die in einem Haushalt einfach gemacht werden müssen.
Während sich unsere Wäsche vom rund-eckigen Waschsklaven waschen liess, machten wir uns auf den Weg ins Zentrum. Beim Alexanderplatz angekommen starteten wir den Shopping-Marathon. Wir hätten beide jede Menge Dinge kaufen können, um so besser für uns, dass unsere Rücksäcke nur beschränkt Platz bieten. Nachdem wir Stunden später wieder zurückkamen, machten wir schnell unsere Wäsche fertig (während einem Spiel Billard konnte diese gut trocknen), falteten sie und machten uns auf den Weg zum "White Trash Fast Food". Das White Trash ist ein Restaurant, in das normalerweise keiner einfach so hinein spazieren würde. Der Eingang zum Aussenbereich ist nicht mehr als ein alter, rostiger und komplett ausgeschlachteter Bus. Dahinter verbirgt sich eine grosse Terrasse mit vielen Ebenen, Bäumen und Dingen, die man nicht auf anhieb versteht.
Essen konnten wir auf ohne Reservation, obwohl an unserem Tisch ein "Reserviert" stand. Danke liebes liebes Restaurant.
Das Essen war wahnsinnig gut. Mit Fast-Food hat es eigentlich nicht so viel zu tun, aber zumindest gab es Hamburger und frittierte Krevetten.
So bald es draussen anfing dunkel zu werden, begann die eigentliche Show erst richtig. Draussen rund um das Gelände herum waren Feuerwerfer aufgestellt, die von Zeit zu Zeit einen Feuerball in die Luft stiessen. Ganz grosses Kino.
In der Nähe gab es verschiedene Klubs, die jedoch alle dem typischen Berliner Muster folgten: Du ja, du nein, du nein, du ja. Leider erwischten wir beide ein Nein. Naja, es gibt mehr als diese beiden.

Am nächsten Tag machten wir uns früh morgens auf den Weg zum Hauptbahnhof Berlin. Da in Deutschland gestern Streik bis zum Abend herrschte, gestaltete sich diese sonst einfache Reise als nervenaufreibend und zeitaufwändig. Nach kaum 1.5 Stunden waren wir dann am Bahnhof und siehe da, unser ICE nach Duisburg kam tatsächlich pünktlich. Zum Streik muss man noch sagen: Eigentlich war er für uns eher angenehm, da sehr wenige Leute mit dem Zug unterwegs waren und auch nur Wenige im Bahnhof im Weg standen.
Naja, auf jeden Fall waren wir schon wenige Stunden und einmal umsteigen später in Amsterdam.
Es sieht so aus, als würde diese die letzte Station unserer Reise sein. Schon jetzt kann man aber sagen, dass sich so eine Interrail-Reise für den Osten Europas noch mehr lohnt, als für den Westen. Hier sind zwar die Zugverbindungen besser, aber alles ist spürbar teurer.
Nun gut, wir sind in Amsterdam angekommen und haben schon Bekanntschaft mit den kleinen Gassen, Grachten und schrägen Häusern gemacht. Macht einen schönen Eindruck.
Zum Abendessen gab es Indische Platte, sehr gediegen :-)





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