Freitag, 15. Mai 2015

Wir spielen Europareise Tag 8: Hause nach Budapest

Hallo, ich bin's wieder.

Nach langer langer Fahrt sind wir spät abends in Budapest angekommen. Da die Sitzplätze reserviert waren, war die Unterbringung im Zug überhaupt kein Problem!

Wir sind auf jeden Fall gut angekommen und haben uns schon mit unserem neuen Luxushotel zurechtgefunden. Es ist nicht sehr schwer, sich in einer Wohnung mit dieser Aussicht wohlzufühlen (siehe Fotos unten). Wir werden Morgen mal die Stadt erkunden und schauen, was es so zu schauen gibt. Vor allem wollen wir den Teilstadtnamen Buda und Pest auf den Grund gehen.

Melden uns Morgen frisch und munter (eventuell) wieder.





Montag, 11. Mai 2015

Wir spielen Europareise Tag 6 & 7: Wien bis nach Hause

Der gefasste Plan war einfach und gross: Anschauen, was das Zeug hält! Naja, es war einer dieser Tage, an denen der Plan den Kontakt mit der Realität nicht übersteht.
Morgens früh aufstehen und frühstücken hat schon nicht funktioniert. In unserem Hostel lebt ein junger, amerikanischer Student, Axel, der Wien mittlerweile schon ziemlich gut kennt. Statt zu einem Frühstück, führte er uns zum Naschmarkt wo wir eine „Gemischte Platte“ von Spezialitäten geniessen durften. Hierbei handelt es sich um beste österreichische Spezialitäten, wie Speck oder Schinken, aber auch verschiedene Käsesorten. Das Lokal war nicht mehr als die kleinste aber vollste Theke die wir jemals gesehen hatten. Draussen zwei Tische und das war‘s. Ganz versteckt, klein und schnuckelig, aber so etwas hat man noch nicht gegessen! Das ganze natürlich begleitet von typisch österreichischem „Grünen Veltliner“. Kann man wirklich empfehlen, muss einem aber gezeigt werden, damit‘s ein Geheimtipp bleibt.
Da Axel eine gute „Rooftop“-Bar in der Nähe kannte, war auch der nächste Schritt (das Hundertwasserhaus) hinfällig. Tatsächlich trafen wir eine sehr gemütliche Lounge mit Blick über Wien in Richtung Donauinsel und Rathaus an. Dort gab‘s erstmal nach so viel Anstrengung ein Bier. Danach war eigentlich der Zeitpunkt zum Gehen gekommen, da wenigstens der Zentralfriedhof noch auf der Route stehen sollte. Naja, Monkey 47 Gin aus dem Schwarzwald in Form von Gin Tonic kann man sich fast nicht entgehen lassen.
Gut, danach war aber Schluss mit dem Ganzen und die touristische Seite sollte doch noch etwas gepflegt werden. Also machten wir uns via Uni, Rathaus und Hofburg auf den Weg zu einem Strudel-Kaffee. Strudel gegessen und wieder weiter in Richtung Bar. Da Axel noch keinen Weg aus dem amerikanisch-europäischen Bankwirrwarr gefunden hat, holt er häufig mit der Kreditkarte Geld. Dies ist jedoch beinahe nur dieser einen Bar möglich. Nach dem Geld holen blieben wir dann gerade für den Rest des Abends, da es uns gut gefiel.
Der folgende Morgen war ein wenig schwieriger zu bewältigen als die vorhergehenden. Nach dem Frühstück gab‘s doch noch ein wenig Sightseeing: Hundertwasserhaus und Schloss Belvedere, ein wenig Donau und ein letztes Mal die teuren Boutiquen zwischen Hofburg und Stephansdom. Natürlich erklommen wir den Südturm vom Stephansdom als letzte Herausforderung. Die Kirche in Prag hat sich mehr gelohnt...

Dann war‘s auch schon Zeit zum Gehen. Jetzt liegen wir im Nachtzug nach Zürich, klaustrophobisch sollte man hier nicht sein!


PS: Sendepause bis mindestens Donnerstag (14.05.2015) Abend.









Samstag, 9. Mai 2015

Wir spielen Europareise Tag 5: Wien

Nach vielen Tagen beschwerlichen Reisens erreichten die Gesandten aus allen Teilen der Welt ihr Ziel: Das Schloss Schönbrunn. Die Sonne schien vom kristallklaren Himmel auf dieses gepflegte und gehegte Stück Österreich herunter. Von Osten her kommend begaben sich die Reisenden durch den Park in Richtung des Schlosses. Um in keinster Weise unangemessen hereinzuschneien, wurde eine kleine Kuchen-Frühstückspause bei der Gloriette eingelegt. Selbst von dieser Höhe aus strahlte Schönbrunn Überlegenheit und Macht aus. Die gelben Mauern leuchteten im Licht der hochstehenden Mittagssonne, blendeten beinahe. Die Wege wanden sich in sanften Schlangenlinien bis zum Fusse des Hügels. Nach einem kurzen Marsch zu Fuss war auch dieses letzte Stück überwunden und diese kleinen Menschen standen für diesem grossen Bauwerk, diesem Monument, das offensichtlich nicht nur zum Wohnen, sondern auch zum Eindruck schinden gebaut worden war. Einlass wurde einem der drei Gesandten gewährt, wobei hier zu sagen ist, dass auch nur einer Einlass begehrte. Den anderen beiden wurde gestattet, sich weiterhin im Park umzusehen und die versteckten Schönheiten zu finden. Was versteckt angeht, wurde dies wörtlich genommen. Irrgärten wurden bezwungen, Rätsel gelöst und Verstecke gefunden.
Durch Zufall ergab es sich, dass im Park ein Tiergarten zu finden war. Den ältesten Tierpark der Welt, konnten sich die Gesandten nicht entgehen lassen und fanden sich so zu einer lustigen Entdeckerrunde zusammen. Schon bald hatten sie die ersten Tiere gefunden und ihren Fähigkeiten entsprechend gezeichnet. Solch eine Vielfalt hatte man noch selten gesehen.
Abends wurden die Reisenden fürstlich bewirtschaftet. Das Restaurant Figlmüller im Wiener Stadtzentrum ist seit 100 Jahren bekannt für seine Wiener Schnitzel. Wiener Schnitzel zu finden ist in Wien nicht schwer. Wiener Schnitzel von dieser Grösse sind jedoch ein ganz andere Geschichte. Schnitzel, grösser als der Teller und österreichische Gastfreundschaft vereint waren genau das, was den Gesandten zu beginn ihrer Reise vorschwebte.
Selten war jedoch das Programm für den Folgetag so unklar wie dieses Mal. Lassen wir uns überraschen.















Freitag, 8. Mai 2015

Wir spielen Europareise Tag 3-4: Prag-Wien

Mhmmm, schön hier! Oder eher war‘s hier. Prag liegt schon hinter uns, während Wien erst noch vor uns liegt.
Wettertechnisch war Tag 3 der schlechteste von allen bisherigen und daher machten wir uns spät morgens auf den Weg, ein Museum zu besuchen. Nur zwei kamen wirklich in Frage. Ausgewählt haben wir schlussendlich auf Grund der Nähe das Museum für Technik. Sehr interessante Ausstellung, obwohl das ganze doch besser hätte gemacht sein können. Vor allem ist nun eindeutig klar, welches das Standard-Auto für einen Walter ist (siehe Bild 6). Ich hab‘ ein neues Ziel!
Davon abgesehen war das Wetter eigentlich schön und wir konnten draussen den Prager Biergarten ausprobieren. Natürlich kam auch die körperliche Betätigung nicht zu kurz. Kurzerhand hatten wir auf dem Weg zum Museum, welcher über den Hradschin, den Schlossberg, führte, dafür entschieden, einen der höchsten Punkte Prags zu besteigen: Den Turm der Kirche im Hradschin. Nach 287 Stufen auf 56 Meter über Boden angekommen, bot sich uns eine geniale Aussicht. Als kleines Sahnehäubchen durften wir dem jährlichen Sirenentest lauschen. Im direkten Anschluss, ohne Werbepause und auf dem gleichen Kanal, wurde die Wachablösung abgespielt, auch ganz schön.

Am Abend besuchten wir das Bier Museum in Prag, hat aber nichts mit Museum zu tun, bietet nur eine grosse, gut erarbeitete Auswahl an Bieren an und gingen irgendwann später zurück, nachdem wir verschiedene Clubs und Bars im Anschluss besucht haben. Wir blieben, bis der letzte Club seine Türen schloss. Heute Morgen aufräumen, packen und gehen.
Wir sind in Wien gut angekommen und haben unser Hostel, oder was auch immer das ist (eher ist es als eine grössere Wohngemeinschaft mit Hausherr zu bezeichnen) gefunden und uns gut eingelebt. Viele verschiedene Leute wohnen hier sowohl für längere, als auch für kürzere Zeit. Wien haben wir schon ein wenig erkundet und vor allem herausgefunden, dass gute Kleidung wohl so ziemlich überall angesagt ist. Hier wird man wegen kurzen Hosen und/oder Turnschuhen der Bar verwiesen! Die ganze Stadt ist sehr schön aber auch sehr nobel, das muss man beachten.
Wie es hier weiter geht entscheidet sich Morgen, aber sicher ist, dass wir viel laufen werden.


Fotos folgen, sobald besseres Internet vorhanden und etwas mehr Akku als die letzen wenigen Prozent :-)

Bis bald












Mittwoch, 6. Mai 2015

Wir spielen Europareise Tag 2: Prag

So, in Prag sind wir ja gestern angekommen, so richtig angefangen haben wir aber erst heute.
Ein einfacher Tag: Eishockey schauen auf besten Plätzen, gutes Essen den ganzen Tag lang, Fahrten mit der U-Bahn und laufen durch die "Randbezirke" von Prag, ebenso wie das Ausnutzen der hiesigen Preislage für einen kleinen Bummel.

Alles in allem sehr erfüllend und vor allem müde machend! Der Gin Tonic zum Mitnehmen kommt da gerade recht.






Dienstag, 5. Mai 2015

Wir spielen Europareise Tag 1: Prag

Hallo liebe Leute,


wir sind also nach mehr als einem halben Tag Reise gesund und beinahe munter in Prag angekommen. Nach einigen kleineren Orientierungsproblemen haben wir auch den Weg zur Unterkunft gefunden und haben dort trotz Eishockey-WM noch ein Zimmer bekommen.
Da wir gerade dabei sind, dorthin geht's heute!
Naja, wir sind angekommen, haben unsere Zimmerkameraden (ein Kanadier und ein Pole) kennengelernt und machten uns auf den Weg, die vielen Restaurants der Stadt unter die Lupe zu nehmen. Nur eines konnte uns für sich gewinnen. Die Entscheidung war gut getroffen!
Bier gab es natürlich auch in Hülle und Fülle, denn wie schon der Schaffner im Zug sagte: Ah, ihr geht nach Prag... Zum Bier trinken?
Nach dem Essen und mit dem wohl schwersten möglichen Bauch ging es dann auf eine nächtliche Stadttour. Natürlich nicht ohne zwischendurch einzukehren.

Nun ist schon der zweite Tag angebrochen und den Morgensport haben wir bravourös mittels einer kleinen Joggingtour erledigt. Nächstens gibt es Frühstück und was danach geschieht ist noch unklar, vermutlich aber werden wir die günstigen Preise des Landes für einen kleinen Bummel ausnutzen.


Liebe Grüsse an alle senden

Samuel & Robin











Donnerstag, 16. April 2015

3. Tag Edinburgh

Wir machen Strandferien!
Die Nordsee war mit 7 Grad relativ kalt angekündigt, in der Realität war sie aber sicher wärmer.
Direkt nach dem Baden gab es Frühstück am Strand.