Mittwoch, 2. September 2015

Schottland, erneut Tage 23 - 26, Inverness via Dublin nach Hause

Innerhalb weniger Tage sollten wir mehrmals das Land wechseln. Gut, haben wir getan.
Nach schönen 40 Stunden in Dublin traten wir den endgültigen Heimweg früh, sehr früh morgens an.
Der erwartete Menschenstrom blieb komplett aus und so konnten wir doch noch etwas entspannen, bevor es mit dem bisher bequemsten Flugzeug meines Lebens wieder zurück in die Schweiz ging.

Hier sollen nun noch ein paar ergänzende Bilder von anderen Kameras gezeigt werden. Sie stammen von der ganzen Reise, sind aber zeitlich geordnet, also Anfang August oben, Ende August unten.

Viel Spass und danke für's regelmässige Lesen.
























Dienstag, 25. August 2015

Schottland, erneut Tage 15 - 22, Fort William nach Inverness

Nochmal in die Wanderschuhe, nochmal den schweren Rucksack auf den Rücken schnallen und nochmal ein paar wenige Nächte im Zelt verbringen. Alles in allem sehr rosige Aussichten. Nochmal fünf Tage sollen es sein. Fünf Tage durch das Tal des Great Glen, das grosse Flusstal, das die schottischen Highlands von Ost nach Westkomplett durchläuft. Fort William und Inverness liegen an den jeweils entgegengestzten Enden. Ungefähr 75 Meilenzu Fuss trennen die beiden grössten Menschenansammlungen der Highlands voneinander. Fünf Tage ungefähr am Caledonian Canal und drei verschiedenen Seen, wovon der bekannteste vermutlich Loch Ness ist, geht derWeg mal flach, mal steil quer durch die Highlands. Öfter mal konnten wir sehr angenehm "wildzelten", machten aber auch häufig auf Campingplätzen Halt. Selbstverständlich war ich im Loch Ness kurz auf Monstersuchr, musste aber schnell aufgeben, da die Wassertemperaturen hier auch im Sommer nicht über kühl hinausklettern. Naja, nun sind wir hier in Inverness, der Hauptstadt der Highlands, einer schönen, aber doch eher kleinen Stadt und geniessen die letzten beiden Nächte in Schottland. Morgen früh geht's dann per Luftpost ab nach Hause, auch wenn uns dieser Weg erst für zwei Nächte nach Dublin und dann zurück in die Schweiz bringt. Von dort aus werden dann noch ein paar ergänzende Fotos hochgeladen werden.
















Sonntag, 16. August 2015

Schottland, erneut Tage 5 - 14 Glasgow nach Fort William

Viele Tage, viel ist passiert und wenig Platz zum Schreiben ist vorhanden...
Ich versuche daher, mich kurz zu fassen. Samstag in der Früh, so gegen 10 Uhr starteten wir vom Hotel aus in Richtung Milngavie (sprich: Milgaai [Komisch, diese Schotten]). Da diese Strecke aber noch innerhalb städtischen Gebiebts lag, legten wir diese Strecke noch mit dem Zug zurück. Von dort ging es dann aber endgültig los. Zu Fuss, mit dem Nötigsten bepackt und frohen Mutes auf nach Norden, Fort William entgegen. Das Meiste ist schnell erzählt, wir liefen, assen, liefen weiter und stellten gegen Abend unser Zelt auf. Meistens sogar auf einem Campingplatz, wobei der Unterschied zum Wildzelten manchmal nur darin bestand, dass noch andere Zelte um einen herunstanden und der Boden relativ eben war.
Wir mussten schon bald einsehen, dass wir vermutlich für das Ganze zu viel Zeit eingerechnet hatten und die Tagesetappen wirklich sehr sehr lieb berechnet waren. Daher lagen gewisse Ausflüge von Zeit zu Zeit drin. Wir erklommen immer wieder einmal Berge, die uns gut genug erschienen, besuchten nebenbei eine Whisky Destillerie oder machten einen Ausflug auf die Insel Inchcailloch im Loch Lomond. Was hingegen bis zum jetzigen Zeitpunkt nur durch Abwesenheit glänzt sind die berühmten, schottischen Burgen. Noch nicht eine hat sich getraut, sich uns in den Weg zu Stellen. Einige wenige Ruinen haben wir natürlich zu Gesicht bekommen, aber das ist nicht das Gleiche...
Ein weiteres Markenzeichen Schottlands hat uns, zum Glück, bisher fast verschont: der Regen. Bis jetzt waren die Tage relativ trocken, das heisst es herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, ohne dass Regen vom Himmel fällt. Nachts kamen dann doch häufig ein paar Tropfen. Ein einziges Mal durften wir ein richtiges "Raining Cats and Dogs" miterleben. Komplett durchnässt, aber in angenehmer Gesellschaft ging aber auch dieser Tag bald vorbei und nach einem guten Ale, war das schon wieder vergessen.
Nun ja, nach nunmehr sieben Tagen wandern sind wir seit Freitag in Fort William und wohnen in einem geräumigen Wohnwagen, Luxus, nach unseren Massstäben (mit Sicht auf Ben Nevis). Die Wäsche ist gewaschen, wir auch und die Füsse haben sich auch wieder erholt. Es kann also weitergehen mit dem Abenteuer Schottland.
















Donnerstag, 6. August 2015

Schottland, erneut Tage 1-4 Edinburgh nach Glasgow

Mal wieder Edinburgh!
Kaum ein paar Monate später treffe ich wieder in der schönen Stadt an der schottischen Ostküste ein.
Dieses Mal jedoch mit einem ganz anderen Ziel: Vorbereitung für eine längere Tour. Das Ziel: Inverness via Glasgow und Fort William zu Fuss zu erreichen.
Die erste Etappe haben wir gestern in Angriff genommen und heute abgeschlossen, Glasgow.
Die Nacht verbrachten wir am Rande eines kleinen Lochs (nicht das, wo Erde fehlt, sondern der mit Wasser drinnen), im Zelt.
Wettertechnisch waren wir tagsüber verwöhnt, es war schön bis leicht sonnig bei knapp unter 20 Grad. Wir fühlten uns wirklich wohl.
Am Samstag geht's von hier aus weiter, in Richtung Fort William, vermutlich am West Highland Way entlang. Aus Fort William gibt's dann wieder Neuigkeiten.










Donnerstag, 2. Juli 2015

Eine kurze Wanderung von knapp zwei Tagen

Dienstag Morgen (ja, ich habe Ferien) ging es von Biel aus mit der Standseilbahn nach Magglingen. Ohne Umschweife oder Pause liefen wir direkt über's Ende der Welt hinaus und folgten einem kleinen Pfad mitten im Hang, nur Umgeben von Bäumen und Steinen. Dies ging natürlich genau so lange bis nur noch Bäume und Steine da waren. Von da an wurde die Route, da querfeldein, relativ steil. Unten wartete auf uns das erste Tal, das wir durchqueren sollten. Steil nach oben und schon wieder mitten durch's Gelände führte uns unser Weg nach vielen nicht auf der Karte verzeichneten Abzweigungen endlich nach oben auf den Gipfel des Mont Sujet. Dort durften wir uns ein spätes Mittagessen mit schönster Aussicht gönnen.
Wie es sich mit den Bergen nun mal so verhält, muss man, nachdem man hinauf gelaufen ist auch wieder runter. Sicher aber nicht auf der gleichen Seite, der Tag ist ja noch lang!
Das nächste Tal mit erstem Auffüllen der Flaschen war schnell durchquert und die Besteigung des Chasseral-Kammes begann. Lange nicht so anstrengend wie die Steigung zum Mont Sujet, aber dennoch schweisstreibend zeigte sich dieser Streckenteil. Die wilden Erdbeeren schmeckten hingegen hier weitaus besser als zuvor.
Freude, besonders Vorfreude auf einen Eisbecher im Restaurant, herrschte nach dem ersten Blickkontakt mit der grossen Antenne auf dem Gipfel, der Weg jedoch war noch weit.
Oben angekommen ist man erst einmal von der Anstrengung, dann von Stolz und schliesslich von Appetit überwältigt. Eisbecher gab es dann leider keinen, das kennt man dort nicht, aber ein normales Nestlé-Eis tut es zur Not auch.
Von hier oben war auch das Ende der Reise schon gut ersichtlich: Der Chaumont oberhalb von Neuchâtel.
Da es doch schon langsam gegen Abend ging, begannen wir mit den Überlegungen für einen Schlafplatz. Es half aber alles nichts, wir mussten erst einmal noch ein, zwei Stunden laufen.
Als aber dann zufällig der perfekte Platz an uns vorbeiflog, griffen wir zu, stellten das Zelt auf und assen zu Abend. Dieser Teil sollte einen Testlauf für die grosse Schottland-Reise von kommendem August darstellen. Naja, das Material hat soweit bestanden, ich aber nicht (nicht fit genug).
Am Mittwoch ging's dann in aller Frühe weiter auf die letzte Etappe bis zur Standseilbahn Chaumont.
Mit der fuhren wir nach unten und von St. Blaise am See ging's dann mit dem nächsten Zug heim.