Royales Feeling, schon wieder.
Dieses Mal im anderen Teil des ehemaligen Kaiserreiches. Auch wenn die Ungarn diese Bezeichnung anscheinend nicht unbedingt gern mögen.
Buda und Pest sind auf jeden Fall Städte, die sich sehen lassen können. Überall ist zu sehen, dass noch viel getan werden muss, um diese Stadt wieder schön herauszuputzen. Dennoch ist ein gewisser Charme vorhanden und man spürt, dass schon viel gemacht wurde. An manchen Orten beinahe schon zu viel.
Wir wollten einfach mal laufen gehen. Also spazierten wir von Benno's sehr zentraler Wohnung den Andrassy-Boulevard nach oben, bogen jedoch irgendwann mal ab und schauten uns ein wenig auf dieser Seite des Flusses um.
Unser Ziel war aber nach wie vor die Burg auf der anderen Seite, auf dem Budaer Schlosshügel zu sehen. Wir überquerten die Kettenbrücke (komischer Name, wenn man mal in Wien war...) und marschierten den Hügel hinauf. Oben angekommen hatten wir einen schönen Blick über die Pester Seite und die Donau. Natürlich spürte man die sehr touristische Atmosphäre und dennoch war alles sehr schön anzuschauen. Die Fischerbastei hingegen war für meinen Geschmack zu touristisch. Sie war einfach zu neu, zu frisch gebaut, gerade so als wolle man sie nicht alt werden lassen. Von dort hat man aber tatsächlich einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt, besonders auf das Ungarische Parlament, das bereits zu Kaisers Zeiten die Autonomie Ungarns betonte. Es heisst, es sei das 3. grösste der Welt.
Nach einem Rundgang auf dieser Erhebung besuchten wir das Faltenkrankenhaus, das später (nach dem 2. Weltkrieg und der Revolution von 1956) zu einem geheimen Atombunker der Regierung wurde.
Auf dem Weg zurück in den Pester Stadtteil überquerten wir die riesige Donau. An diesen schönen Anblick könnte ich mich wohl nie gewöhnen: Riesiger Fluss immer vor der Nase, aber rein geht man nicht, zu dreckig...
Sonntag, 17. Mai 2015
Freitag, 15. Mai 2015
Wir spielen Europareise Tag 8: Hause nach Budapest
Hallo, ich bin's wieder.
Nach langer langer Fahrt sind wir spät abends in Budapest angekommen. Da die Sitzplätze reserviert waren, war die Unterbringung im Zug überhaupt kein Problem!
Wir sind auf jeden Fall gut angekommen und haben uns schon mit unserem neuen Luxushotel zurechtgefunden. Es ist nicht sehr schwer, sich in einer Wohnung mit dieser Aussicht wohlzufühlen (siehe Fotos unten). Wir werden Morgen mal die Stadt erkunden und schauen, was es so zu schauen gibt. Vor allem wollen wir den Teilstadtnamen Buda und Pest auf den Grund gehen.
Melden uns Morgen frisch und munter (eventuell) wieder.
Nach langer langer Fahrt sind wir spät abends in Budapest angekommen. Da die Sitzplätze reserviert waren, war die Unterbringung im Zug überhaupt kein Problem!
Wir sind auf jeden Fall gut angekommen und haben uns schon mit unserem neuen Luxushotel zurechtgefunden. Es ist nicht sehr schwer, sich in einer Wohnung mit dieser Aussicht wohlzufühlen (siehe Fotos unten). Wir werden Morgen mal die Stadt erkunden und schauen, was es so zu schauen gibt. Vor allem wollen wir den Teilstadtnamen Buda und Pest auf den Grund gehen.
Melden uns Morgen frisch und munter (eventuell) wieder.
Montag, 11. Mai 2015
Wir spielen Europareise Tag 6 & 7: Wien bis nach Hause
Der gefasste Plan war einfach und gross: Anschauen, was das Zeug hält! Naja, es war einer dieser Tage, an denen der Plan den Kontakt mit der Realität nicht übersteht.
Morgens früh aufstehen und frühstücken hat schon nicht funktioniert. In unserem Hostel lebt ein junger, amerikanischer Student, Axel, der Wien mittlerweile schon ziemlich gut kennt. Statt zu einem Frühstück, führte er uns zum Naschmarkt wo wir eine „Gemischte Platte“ von Spezialitäten geniessen durften. Hierbei handelt es sich um beste österreichische Spezialitäten, wie Speck oder Schinken, aber auch verschiedene Käsesorten. Das Lokal war nicht mehr als die kleinste aber vollste Theke die wir jemals gesehen hatten. Draussen zwei Tische und das war‘s. Ganz versteckt, klein und schnuckelig, aber so etwas hat man noch nicht gegessen! Das ganze natürlich begleitet von typisch österreichischem „Grünen Veltliner“. Kann man wirklich empfehlen, muss einem aber gezeigt werden, damit‘s ein Geheimtipp bleibt.
Da Axel eine gute „Rooftop“-Bar in der Nähe kannte, war auch der nächste Schritt (das Hundertwasserhaus) hinfällig. Tatsächlich trafen wir eine sehr gemütliche Lounge mit Blick über Wien in Richtung Donauinsel und Rathaus an. Dort gab‘s erstmal nach so viel Anstrengung ein Bier. Danach war eigentlich der Zeitpunkt zum Gehen gekommen, da wenigstens der Zentralfriedhof noch auf der Route stehen sollte. Naja, Monkey 47 Gin aus dem Schwarzwald in Form von Gin Tonic kann man sich fast nicht entgehen lassen.
Gut, danach war aber Schluss mit dem Ganzen und die touristische Seite sollte doch noch etwas gepflegt werden. Also machten wir uns via Uni, Rathaus und Hofburg auf den Weg zu einem Strudel-Kaffee. Strudel gegessen und wieder weiter in Richtung Bar. Da Axel noch keinen Weg aus dem amerikanisch-europäischen Bankwirrwarr gefunden hat, holt er häufig mit der Kreditkarte Geld. Dies ist jedoch beinahe nur dieser einen Bar möglich. Nach dem Geld holen blieben wir dann gerade für den Rest des Abends, da es uns gut gefiel.
Der folgende Morgen war ein wenig schwieriger zu bewältigen als die vorhergehenden. Nach dem Frühstück gab‘s doch noch ein wenig Sightseeing: Hundertwasserhaus und Schloss Belvedere, ein wenig Donau und ein letztes Mal die teuren Boutiquen zwischen Hofburg und Stephansdom. Natürlich erklommen wir den Südturm vom Stephansdom als letzte Herausforderung. Die Kirche in Prag hat sich mehr gelohnt...
Dann war‘s auch schon Zeit zum Gehen. Jetzt liegen wir im Nachtzug nach Zürich, klaustrophobisch sollte man hier nicht sein!
PS: Sendepause bis mindestens Donnerstag (14.05.2015) Abend.
PS: Sendepause bis mindestens Donnerstag (14.05.2015) Abend.
Samstag, 9. Mai 2015
Wir spielen Europareise Tag 5: Wien
Nach vielen Tagen beschwerlichen Reisens erreichten die Gesandten aus allen Teilen der Welt ihr Ziel: Das Schloss Schönbrunn. Die Sonne schien vom kristallklaren Himmel auf dieses gepflegte und gehegte Stück Österreich herunter. Von Osten her kommend begaben sich die Reisenden durch den Park in Richtung des Schlosses. Um in keinster Weise unangemessen hereinzuschneien, wurde eine kleine Kuchen-Frühstückspause bei der Gloriette eingelegt. Selbst von dieser Höhe aus strahlte Schönbrunn Überlegenheit und Macht aus. Die gelben Mauern leuchteten im Licht der hochstehenden Mittagssonne, blendeten beinahe. Die Wege wanden sich in sanften Schlangenlinien bis zum Fusse des Hügels. Nach einem kurzen Marsch zu Fuss war auch dieses letzte Stück überwunden und diese kleinen Menschen standen für diesem grossen Bauwerk, diesem Monument, das offensichtlich nicht nur zum Wohnen, sondern auch zum Eindruck schinden gebaut worden war. Einlass wurde einem der drei Gesandten gewährt, wobei hier zu sagen ist, dass auch nur einer Einlass begehrte. Den anderen beiden wurde gestattet, sich weiterhin im Park umzusehen und die versteckten Schönheiten zu finden. Was versteckt angeht, wurde dies wörtlich genommen. Irrgärten wurden bezwungen, Rätsel gelöst und Verstecke gefunden.
Durch Zufall ergab es sich, dass im Park ein Tiergarten zu finden war. Den ältesten Tierpark der Welt, konnten sich die Gesandten nicht entgehen lassen und fanden sich so zu einer lustigen Entdeckerrunde zusammen. Schon bald hatten sie die ersten Tiere gefunden und ihren Fähigkeiten entsprechend gezeichnet. Solch eine Vielfalt hatte man noch selten gesehen.
Abends wurden die Reisenden fürstlich bewirtschaftet. Das Restaurant Figlmüller im Wiener Stadtzentrum ist seit 100 Jahren bekannt für seine Wiener Schnitzel. Wiener Schnitzel zu finden ist in Wien nicht schwer. Wiener Schnitzel von dieser Grösse sind jedoch ein ganz andere Geschichte. Schnitzel, grösser als der Teller und österreichische Gastfreundschaft vereint waren genau das, was den Gesandten zu beginn ihrer Reise vorschwebte.
Selten war jedoch das Programm für den Folgetag so unklar wie dieses Mal. Lassen wir uns überraschen.
Freitag, 8. Mai 2015
Wir spielen Europareise Tag 3-4: Prag-Wien
Mhmmm, schön hier! Oder eher war‘s hier. Prag liegt schon hinter uns, während Wien erst noch vor uns liegt.
Wettertechnisch war Tag 3 der schlechteste von allen bisherigen und daher machten wir uns spät morgens auf den Weg, ein Museum zu besuchen. Nur zwei kamen wirklich in Frage. Ausgewählt haben wir schlussendlich auf Grund der Nähe das Museum für Technik. Sehr interessante Ausstellung, obwohl das ganze doch besser hätte gemacht sein können. Vor allem ist nun eindeutig klar, welches das Standard-Auto für einen Walter ist (siehe Bild 6). Ich hab‘ ein neues Ziel!
Davon abgesehen war das Wetter eigentlich schön und wir konnten draussen den Prager Biergarten ausprobieren. Natürlich kam auch die körperliche Betätigung nicht zu kurz. Kurzerhand hatten wir auf dem Weg zum Museum, welcher über den Hradschin, den Schlossberg, führte, dafür entschieden, einen der höchsten Punkte Prags zu besteigen: Den Turm der Kirche im Hradschin. Nach 287 Stufen auf 56 Meter über Boden angekommen, bot sich uns eine geniale Aussicht. Als kleines Sahnehäubchen durften wir dem jährlichen Sirenentest lauschen. Im direkten Anschluss, ohne Werbepause und auf dem gleichen Kanal, wurde die Wachablösung abgespielt, auch ganz schön.
Am Abend besuchten wir das Bier Museum in Prag, hat aber nichts mit Museum zu tun, bietet nur eine grosse, gut erarbeitete Auswahl an Bieren an und gingen irgendwann später zurück, nachdem wir verschiedene Clubs und Bars im Anschluss besucht haben. Wir blieben, bis der letzte Club seine Türen schloss. Heute Morgen aufräumen, packen und gehen.
Wir sind in Wien gut angekommen und haben unser Hostel, oder was auch immer das ist (eher ist es als eine grössere Wohngemeinschaft mit Hausherr zu bezeichnen) gefunden und uns gut eingelebt. Viele verschiedene Leute wohnen hier sowohl für längere, als auch für kürzere Zeit. Wien haben wir schon ein wenig erkundet und vor allem herausgefunden, dass gute Kleidung wohl so ziemlich überall angesagt ist. Hier wird man wegen kurzen Hosen und/oder Turnschuhen der Bar verwiesen! Die ganze Stadt ist sehr schön aber auch sehr nobel, das muss man beachten.
Wie es hier weiter geht entscheidet sich Morgen, aber sicher ist, dass wir viel laufen werden.
Fotos folgen, sobald besseres Internet vorhanden und etwas mehr Akku als die letzen wenigen Prozent :-)
Fotos folgen, sobald besseres Internet vorhanden und etwas mehr Akku als die letzen wenigen Prozent :-)
Mittwoch, 6. Mai 2015
Wir spielen Europareise Tag 2: Prag
So, in Prag sind wir ja gestern angekommen, so richtig angefangen haben wir aber erst heute.
Ein einfacher Tag: Eishockey schauen auf besten Plätzen, gutes Essen den ganzen Tag lang, Fahrten mit der U-Bahn und laufen durch die "Randbezirke" von Prag, ebenso wie das Ausnutzen der hiesigen Preislage für einen kleinen Bummel.
Alles in allem sehr erfüllend und vor allem müde machend! Der Gin Tonic zum Mitnehmen kommt da gerade recht.
Ein einfacher Tag: Eishockey schauen auf besten Plätzen, gutes Essen den ganzen Tag lang, Fahrten mit der U-Bahn und laufen durch die "Randbezirke" von Prag, ebenso wie das Ausnutzen der hiesigen Preislage für einen kleinen Bummel.
Alles in allem sehr erfüllend und vor allem müde machend! Der Gin Tonic zum Mitnehmen kommt da gerade recht.
Dienstag, 5. Mai 2015
Wir spielen Europareise Tag 1: Prag
Hallo liebe Leute,
wir sind also nach mehr als einem halben Tag Reise gesund und beinahe munter in Prag angekommen. Nach einigen kleineren Orientierungsproblemen haben wir auch den Weg zur Unterkunft gefunden und haben dort trotz Eishockey-WM noch ein Zimmer bekommen.
Da wir gerade dabei sind, dorthin geht's heute!
Naja, wir sind angekommen, haben unsere Zimmerkameraden (ein Kanadier und ein Pole) kennengelernt und machten uns auf den Weg, die vielen Restaurants der Stadt unter die Lupe zu nehmen. Nur eines konnte uns für sich gewinnen. Die Entscheidung war gut getroffen!
Bier gab es natürlich auch in Hülle und Fülle, denn wie schon der Schaffner im Zug sagte: Ah, ihr geht nach Prag... Zum Bier trinken?
Nach dem Essen und mit dem wohl schwersten möglichen Bauch ging es dann auf eine nächtliche Stadttour. Natürlich nicht ohne zwischendurch einzukehren.
Nun ist schon der zweite Tag angebrochen und den Morgensport haben wir bravourös mittels einer kleinen Joggingtour erledigt. Nächstens gibt es Frühstück und was danach geschieht ist noch unklar, vermutlich aber werden wir die günstigen Preise des Landes für einen kleinen Bummel ausnutzen.
Liebe Grüsse an alle senden
Samuel & Robin
wir sind also nach mehr als einem halben Tag Reise gesund und beinahe munter in Prag angekommen. Nach einigen kleineren Orientierungsproblemen haben wir auch den Weg zur Unterkunft gefunden und haben dort trotz Eishockey-WM noch ein Zimmer bekommen.
Da wir gerade dabei sind, dorthin geht's heute!
Naja, wir sind angekommen, haben unsere Zimmerkameraden (ein Kanadier und ein Pole) kennengelernt und machten uns auf den Weg, die vielen Restaurants der Stadt unter die Lupe zu nehmen. Nur eines konnte uns für sich gewinnen. Die Entscheidung war gut getroffen!
Bier gab es natürlich auch in Hülle und Fülle, denn wie schon der Schaffner im Zug sagte: Ah, ihr geht nach Prag... Zum Bier trinken?
Nach dem Essen und mit dem wohl schwersten möglichen Bauch ging es dann auf eine nächtliche Stadttour. Natürlich nicht ohne zwischendurch einzukehren.
Nun ist schon der zweite Tag angebrochen und den Morgensport haben wir bravourös mittels einer kleinen Joggingtour erledigt. Nächstens gibt es Frühstück und was danach geschieht ist noch unklar, vermutlich aber werden wir die günstigen Preise des Landes für einen kleinen Bummel ausnutzen.
Liebe Grüsse an alle senden
Samuel & Robin
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